Verfrühte SPD-Wahlplakate: Genehmigung durch Krogmanns Verwaltung peinlich und unlauter

Verfrühte SPD-Wahlplakate: Genehmigung durch Krogmanns Verwaltung peinlich und unlauter
Dass eine Partei, die sich in einer derart prekären Lage befindet wie die SPD so etwas versucht, dafür kann man sogar Verständnis haben – ich kann der von mir sehr geschätzten SPD-Vorsitzenden Nicole Piechotta gar nicht übel nehmen, dass sie alles mögliche anstellt, um ihre Partei zu retten. Dass die SPD-geführte, aber zu parteipolitischer Neutralität verpflichtete Stadtverwaltung sich aber darauf einlässt, den verfrühten SPD-Wahlplakaten ihren Werbecharakter abzusprechen und sie entgegen der Regeln, an die sich alle anderen Parteien in Oldenburg halten zu genehmigen (vgl. NWZ vom 23.06.2021) – das ist peinlich und wirft ein ganz schlechtes Licht auf Jürgen Krogmann, der sich in einer bemitleidenswerten Lage befinden muss, wenn er seine Verwaltung zu solch unlauteren Methoden greifen lässt.
Ich weiß gar nicht, ob Die Linke auch beantragt hätte, schon vier Wochen vor dem Wahlkampf auf Plakaten für mich als OB-Kandidaten zu werben, wenn wir  von dieser Aktion rechtzeitig erfahren hätten – ich glaube eher nicht: Es reicht wirklich, die Oldenburgerinnen und Oldenburger zwei lange Monate mit Wahlwerbung im Stadtbild zu beglücken. Dass dieses dreiste Vorgehen seiner Verwaltung Jürgen Krogmann nutzt glaube ich daher nicht – wohl eher im Gegenteil.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt Oldenburg