Sahra Wagenknecht bleibt

Sahra Wagenknecht bleibt
…und kommt wieder auch nach Oldenburg
Das Parteiausschlussververfahren gegen die nordrhein-westfälische Spitzenkandidatin der Linken zur Bundestagswahl Sahra Wagenknecht wird keinen Erfolg haben, und das ist gut so. Die Anstrengung dieses Verfahrens durch einige auf dem NRW-Parteitag unterlegene Mitglieder nervt aber erheblich im Bundestagswahlkampf und auch im niedersächsischen  Kommunalwahlkampf und ist daher ein Ärgernis, das unnötig und einer Partei, die mit autoritären und undemokratischen Politikverständnissen eigentlich unwiderruflich gebrochen hat, unwürdig ist. Sahra Wagenknecht ist die derzeit in der Bevölkerung mit Abstand beliebteste Politikerin der Linken. Sie steht für einen erheblichen Teil  des linken Spektrums in der Partei und in der Gesellschaft. In ihrem Buch „Die Selbstgerechten“, an dem von ihrer Seite her Kritik ausdrücklich gewünscht ist, thematisiert sie – in meinen Augen in überzeugender Weise – die Frage, warum die Linke trotz der großen ökonomischen und sozialen Verwerfungen in unserem Land nicht stärker ist und macht konkrete Vorschläge für mehr Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft, für mehr soziale Gerechtigkeit und ökonomische Vernunft. Ich freue mich sehr darüber, dass Sahra Wagenknecht bereits zugesagt hat, trotz ihrer vielen Wahlkampfaktivitäten in NRW auch wieder die Linke in Oldenburg mit einem Abstecher in die Huntestadt zu unterstützen. Der Termin steht noch nicht fest.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt Oldenburg