Oldenburg soll die Proteste gegen die A20 unterstützen

Oldenburg soll die Proteste gegen die A20 unterstützen
Die Protest gegen die A20 verdienen die volle Unterstützung der Stadt Oldenburg. Es wäre gut, wenn viele Oldenburgerinnen und Oldenburger an der Fahrraddemonstration am Samstag dagegen teilnehmen. Als Oberbürgermeister würde ich mich darum bemühen, den Widerstand gegen die A20 politisch zu bündeln, um diese Fehlentscheidung zu revidieren.
Die A20 ist aus klimapolitischer Sicht unverantwortlich. Sie verursacht große ökologische Schäden, da sie ländlichen Raum zerstört, darunter viele Moor- und Marschböden. Viele Tier- und Pflanzenarten würden dadurch gefährdet, Mischwälder würden zerschnitten und müssten teilweise verschwinden. Auch landwirtschaftliche Fläche in erheblichem Umfang würde vernichtet. Die sogenannte Küstenautobahn  ist zudem äußerst unwirtschaftlich; nach einer Anfang des Jahres von BUND und Fridays für Future vorgestellten Studie würde sie doppelt so teuer als ursprünglich veranschlagt. Der wirtschaftliche Nutzen für die Region ist zudem mehr als fraglich, da die A20 vor allem dem Durchgangsverkehr durch die Region dienen und damit der Region selbst keinen großen Vorteil bringen würde. Sinnvoller wäre massive Investitionen in den Ausbau der Schieneninfrastruktur; dies wäre eine nachhaltige Maßnahme sowohl für die regionale Wirtschaft als auch für die Umwelt.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt Oldenburg