Nach dem Brandanschlag: Solidarität mit allen Geflüchteten in Oldenburg

Nach dem Brandanschlag: Solidarität mit allen Geflüchteten in Oldenburg
Rechtem Terror entgegenstellen – mehr Geflüchtete in Oldenburg aufnehmen
Ich spreche den Bewohnerinnen und Bewohnern der Landesaufnahmebehörde Blankenburg und allen in Oldenburg lebenden Geflüchteten meine tiefe Solidarität aus. Den Brandanschlag auf die Landesaufnahmebehörde verurteile ich aufs Schärfste. Die Polizei fordere ich auf, die Täter schnellstmöglich zu ermitteln. Ich hoffe, dass es sich nicht um einen rechtsextremistischen Mordanschlag handelt und wäre erleichtert, wenn sich diese Vermutung als falsch herausstellt; allerdings spricht leider vieles dafür. Sollte sich die Befürchtung als zutreffend herausstellen, dass der Anschlag aus fremdenfeindlichen Motiven verübt wurde, wäre das eine neue Qualität rechten Terrors in Oldenburg, dem sich alle demokratischen Kräfte in dieser Stadt entschieden entgegenstellen müssen. Oldenburg zeigte sich bisher als Stadt mit einem weltoffenen Klima, die geflüchtete Menschen willkommen heißt. Dies muss so bleiben. Rassistische Hetze darf in dieser Stadt keine Chance haben. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass Oldenburg das Potential hat, mehr Geflüchtete aufzunehmen als bisher vorgesehen; dafür wird sich nach meiner festen Überzeugung die Mehrheit der demokratischen Kräfte in dieser Stadt weiterhin einsetzen. Ich bekräftige außerdem die Forderung der LINKEN nach einer dezentralen Unterbringung von Geflüchteten und einer unmittelbar nach der Aufnahme einsetzenden guten Integrationsarbeit.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Oldenburg