Finanzamtsgelände: Stadt muss die Beteiligten an einen Tisch bringen

Ehemaliges Finanzamtsgelände: Stadt muss die Beteiligten an einen Tisch bringen
Maßvolle Bebauung mit gemischter Nutzung und bezahlbarem Wohnraum nötig
Damit es für die Neuentwicklung der nördlichen Innenstadt eine vernünftige Planung geben kann, muss es endlich Klarheit über die Zukunft des ehemaligen Finanzamtsgeländes an der 91er Straße geben.  Dafür muss die Stadt die Beteiligten, also das Land Niedersachsen und das Bauunternehmen Oetken an einen Tisch bringen.
Als es zwischen Oetken und dem Land Niedersachsen zum Tausch zwischen dem Grundstück am Stubbenweg und an der 91erStraße kam, geschah dies für Oetken offensichtlich unter anderen Annahmen, insbesondere was den von der Stadt richtigerweise vorgebenenem 30prozentigem Anteil an bezahlbarem Wohnraum angeht – was natürlich Auswirkungen unter anderem auf den Verkaufspreis hatte. Hier müssen nun beide Seiten Zugeständnisse machen: das Land bezüglich des Verkaufspreises und Oetken, was die Art und Weise der Bebauung angeht. Es muss eine maßvolle Bebauung mit einer gemischten Nutzung geben, einschließlich eines angemessenen Anteils an bezahlbarem Wohnraum; von dem 30%igem Anteil darf nicht abgerückt werden. Die Stadt darf jetzt nicht länger abwarten, was vom Investor kommt, sondern muss aktiv werden zwischen dem Land Niedersachsen und Oetken vermitteln.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt Oldenburg