Schließung des Flussbades bringt das Fass zum Überlaufen: Bäderstrategie neu planen!

Schließung des Flussbades bringt das Fass zum Überlaufen:
Oldenburger Bäderstrategie komplett gescheitert!
Neue Planung mit breiter Bürgerbeteiligung nötig
Nach dem Nein des Rates zum Cabrio-Dach im Gesundheitsbad am Flötenteich bringt die Schließung des Flussbades im Olantis-Huntebad  (NWZ vom 6.9.22) – einem Lieblingsprojekt der Grünen – das Fass zum Überlaufen. Es zeigt sich:  Die Bäderstrategie der Stadt Oldenburg ist komplett gescheitert. Während die Planung ursprünglich von der Prämisse ausging, dass es sowohl im Olantis als auch am Flötenteich einen ausreichend großzügigen  Freibadbereich geben wird, steht Oldenburg nun künftig so gut wie ohne ein wirkliches Freibad dar. Das ist für eine Stadt dieser Größenordnung mit hohem Anspruch an kultureller und freizeitpädagogischer Lebensqualität fatal und peinlich.
Die gesamte Bäderstrategie muss aus unserer Sicht jetzt erneut auf den Prüfstand. Die öffentliche Diskussion in den letzten Wochen nach dem Beschluss des Rates gegen das Cabrio-Dach zeigt, dass es ein sträfliches Versäumnis des OB war, eine solche Bäderstrategie ohne wirkliche Bürgerbeteiligung zu entwerfen. Geplant würde völlig an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei, die gerade in Zeiten des Klimawandels mit immer trockeneren und heißeren Sommern gute Freibadqualität in Oldenburg möchte. Der OB muss daher die Bäderstrategie neu zur Diskussion stellen.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg

Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen