Jesu Botschaft der Liebe nachjagen!

Leserbrief zum Artikel von Sebastian Hermann. „In sich ruhen“ (SZ vom 22.6.22)

Ich sehe es genau umgekehrt als Sebastian Hermann: Laut dem einschlägigen biblischen Bericht waren Caspar, Melchior und Balthasar weder Drei, noch Heilige, noch Könige. Und ihre kuriosen Namen können kulturgeschichtlich auch nicht stimmen – das  hat der Evangelist Matthäus auch nie behauptet.
Weise dagegen waren die Sterndeuter aus dem Osten sicher schon:  Was gibt es Vernünftigeres, als menschengemachte Grenzen zu überwinden, um sich dem einzig möglichen Sinn im Leben zuzuwenden: die Realität von Hass und Gewalt durch die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit zu überwinden – indem man Jesu Botschaft der Liebe nachjagt.

Jonas Christopher Höpken

Linke lehnt Schließung von Stadtteilbädern ab

Presseerklärung Fraktion Die Linke.Oldenburg

Linke lehnt Schließung von Stadtteilbädern ab
Krogmann betreibt Panikmache
Niemandem mit wenig Geld den Gashahn oder die Heizung abstellen!
Gegen die zeitweilige Schließung von Stadtteilbädern spricht sich die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Oldenburg aus. Eine solcher Schritt würde auf unseren Widerstand stoßen – wie auch andere unverhältnismäßige Maßnahmen, die vor allem Menschen treffen, die auf eine funktionierende städtische Infrastruktur angewiesen sind. Oberbürgermeister Krogmann betreibt hier Panikmache (NWZ vom 8.7.22), die nicht angemessen ist.
In der gegenwärtigen Situation gilt es vielmehr Ruhe zu bewahren und abzuwarten, wie die Versorgung mit Gas im Winter überhaupt aussehen wird. Nach der angekündigten Lieferung der Turbine für  Nordstream I durch Kanada lässt sich dies noch nicht prognostizieren. Auch die Diskussion über die Einschränkung der Warmwasserversorgung oder die zwangsweise Reduzierung der Heiztemperatur (NWZ vom 11.7.22) ist in dieser Situation unverantwortlich.
Wichtig wäre dagegen jetzt die Zusicherung, dass in Oldenburg niemandem der Gashahn oder die Heizung abgestellt wird, weil er oder sie drastisch erhöhte Rechnungen nicht bezahlen kann. Die Oldenburgerinnen und Oldenburger -auch die mit wenig Geld – müssen sich jetzt darauf verlassen können, dass sie vor solchen Horrorszenarien geschützt werden.
Jonas Christopher Höpken
Ratsherr Die Linke.Oldenburg
Mittglied im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen